Einführung
Mit der Ausstellung im Haus Kemnade laden wir Sie herzlich ein, ein vermeintlich vertrautes Instrument in seiner bislang wenig bekannten Vielfalt neu zu entdecken. Anlass ist die Wahl des Akkordeons zum Instrument des Jahres 2026, eine Auszeichnung, die die Landesmusikräte alljährlich an ein anderes Instrument vergeben.
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Rund 30, zum Teil historische Instrumente – von der französischen Flutina über die Wiener Schrammelharmonika bis zum russischen Bajan und zu Akkordeons renommierter deutscher und italienischer Hersteller – zeichnen die Entwicklung vom frühen Handbalginstrument bis zu den technisch ausgereiften Modellen des 20. Jahrhunderts nach. Sie zeugen von unglaublichem Erfindergeist und handwerklicher Präzision, von klanglicher Vielfalt und internationalen Verbindungen.
Begleitende Texte erzählen die Geschichte des Akkordeons, von seinem ältesten Vorläufer, der chinesischen Sheng, bis zur Patentanmeldung des „Accordions" durch Cyrill Demian im Jahr 1829 und dessen rasche Verbreitung und Weiterentwicklung. Ein eigener Bereich widmet sich den verschiedenen Akkordeontypen vom diatonischen Instrument über das Pianoakkordeon bis zum chromatischen Knopfakkordeon und bietet Einblicke in deren Aufbau, Mechanik und Spielweisen.
Historische und zeitgenössische Fotografien, Noten und Schallplattencover sowie weitere Dokumente veranschaulichen die kulturelle Praxis des Instruments. Zum Schluss überrascht eine Vitrine, die zum Schmunzeln einlädt: Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.
Konzerte im Begleitprogramm lassen die vielfältigen Klangfarben des Akkordeons lebendig werden. Führungen – zu festen Terminen und auf Anfrage – ermöglichen einen vertieften Blick auf die Instrumente der Ausstellung.
Entdecken Sie, wie sich das Akkordeon vom anfänglichen Spielzeug- zum Volksinstrument und schließlich zum ausgereiften Konzertinstrument entwickelt hat, das die internationalen Bühnen erobert.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Jahr des Akkordeons 2026!